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WORT DES PRÄSIDENTEN

WARUM DIE VON IOF DURCHGEFÜHRTE OLIVENÖLPRÜFUNG WICHTIG IST

Liebe Leserin

Lieber Leser

 

Die grösste jemals stattgefundene Olivenölprüfung der Welt wird von einer Schweizer Stiftung initiiert organisiert und finanziert.  Rund 200 verschiedene, in der Schweiz vermarktete und als Extra Vergine bezeichnete Olivenöle werden im Auftrag von IOF - International Olive Foundation nach geltendem EU- und Schweizer Recht chemisch-analytisch, sensorisch-analytisch und auf die Vermarktungsvorschriften hin überprüft. Detaillierte Aussagen zur Qualität des in der Schweiz über die Hauptkanäle vermarkteten Olivenöls sollen dadurch ermöglicht werden.

Das Resultat dieser gross angelegten Olivenölanalyse soll dazu beitragen, den Olivenölmarkt in Zukunft - vor allem für Verbraucher - sicherer zu machen. Denn, Olivenöl gilt heute als eines der am meisten gefälschten Lebensmittel der Welt, und es gibt guten Grund zur Annahme, dass die Schweiz hiervor nicht unbetroffen ist.  Die Sendung Kassensturz vom 3. Mai 2016 förderte beispielsweise zutage, dass 9 von 16 damals geprüften Olivenölen die gesetzlichen Anforderungen an ein "natives Olivenöl extra" nicht erfüllten, sich aber dennoch alle Produkte mit dem Prädikat "Erste Güteklasse - Natives Olivenöl Extra" lobten.

Staatliche Olivenölkontrollen gab es trotz dieses begründeten Verdachts seither kaum. Und, diejenigen wenigen Überprüfungen, die von Seiten der nationalen oder kantonalen Behörden gemacht wurden, waren unvollständig, ungenügend und nicht repräsentativ. Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten dürften demnach nach wie vor der Gefährdung ausgesetzt sein, in Schweizer Supermärkten und Discountern Olivenöle zu kaufen, die zwar als "Extra Vergine" ausgegeben werden, es aber tatsächlich nicht sind. Für IOF - International Olive Foundation, die im Jahr 2016 mit dem Zweck, die Konsumentinnen und Konsumenten von Olivenöl zu schützen, gegründet wurde, ist das ein unzumutbarer und ein nicht zu verantwortender Zustand.

Der Stiftungsrat von IOF hat deshalb beschlossen, im Jahr 2019 in der Schweiz eine erste grossflächige und repräsentative Olivenölkontrolle zu starten, und hat dafür ein Budget von mehr als 300'000 Schweizer Franken gesprochen.

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