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WE MAKE IT

FINANZIERUNG DES GRÖSSEN OLIVENÖLPRÜFUNGSPROJEKTES

Noch nie hat es eine grössere und umfangreichere Olivenölprüfung gegeben als diese hier.

Um unser Projekt, die grosse Olivenölanalyse anlässlich des Swiss Olive Oil Award, finanzieren zu können, sind wir auf Spenden angewiesen. Von einem Budget von CHF 300'000 fehlen uns noch CHF 50'000.

Bitte unterstützen Sie uns mit Ihrer Spende, und auch indem Sie bei Ihren Bekannten von unserem Projekt erzählen.

Darum geht’s: Schutz der Konsumenten beim Olivenölkauf
 

Liebe Unterstützerin Lieber Unterstützer

Hilf mit, den grossen IOF-Olivenöl-Qualitäts-Check zu finanzieren. Von 300’000 Franken budgetierten Kosten haben wir über anderweitige Spendenaufrufe bereits 250’000 Franken decken können. Die restlichen 50’000 Franken wollen wir über wemakeit.com einbringen - weil wir denken, dass die Crowd grosses Interesse an diesem Projekt, welches vielen Menschen zugutekommt, haben könnte.

Mit der neu geschaffenen Plattform «Swiss Olive Oil Award» wird die in Luzern ansässige, non-Profit-Stiftung IOF – International Olive Foundation zum ersten Mal flächendeckend alle im Schweizer Detailhandel als Extra Vergine angepriesenen Olivenöle überprüfen. Die Resultate der aktuell laufenden, ersten grossen Untersuchung, in welcher rund 200 Olivenöle aus den hierzulande bekanntesten Supermärkten und Discountern chemisch und sensorisch analysiert werden, sollen im Herbst 2019 unentgeltlich publiziert werden. Dabei gilt das On-Off-Prinzip. Wir sagen, welche Öle die gesetzlichen Standards einhalten und welche das nicht tun.

Mit der Veröffentlichung der Testresultate will IOF ganz im Sinne der Konsumenten für höchstmögliche Transparenz und Aufklärung über das Olivenölangebot der Schweiz sorgen. Die Testaktion von IOF soll auch dazu führen, dass der Olivenölmarkt in der Schweiz zukünftig sicherer wird - denn es wird nicht bei diesem einen Test bleiben.

Hintergrund unseres Vorhabens ist die Tatsache, dass Olivenöl als eines der am häufigsten gefälschten Lebensmittel der EU gilt. Eine umfassende akademische Studie über Lebensmittelbetrug über einen Zeitraum von 30 Jahren, welche im Journal of Food Science publiziert wurde, hat gezeigt, dass Olivenöl in wissenschaftlichen Artikeln von 1980 bis 2010 das am häufigsten genannte gefälschte Lebensmittel ist. In den USA und in Deutschland rangiert es gar auf dem ersten Platz der betrugsanfälligsten Lebensmittel. Warum sollte es ausgerechnet in der Schweiz anders sein?

Jüngst hatten Europol, die italienische NAS Carabinieri und die Justizbehörde des deutschen Darmstadt einen Olivenölfälscherring ausgehoben und dabei 150’000 Liter gefälschtes Olivenöl beschlagnahmt. Sonnenblumen- und Sojaöl wurde mit Chlorophyll und Beta-Carotin versetzt und als italienisches Olivenöl extra vergine unter anderem in grossen Mengen nach Deutschland verkauft. Aufgefallen ist dieses Betrugsspiel lange Zeit niemandem - man darf sich tatsächlich fragen, warum nicht?

Mit Sonnenblumenöl oder Sojaöl gestrecktes Olivenöl ist mit den heute gängigen chemischen Analysemethoden relativ einfach zu enttarnen, weshalb diese Art von Betrug nicht mehr so häufig vorkommt wie vor Jahren noch. Die weitaus gängigere Betrugsmethode ist jene der bewussten Falschdeklaration der Olivenölqualitätsstufen.

Angetrieben vom erbarmungslosen Preiskampf in den Ladenregalen der Supermärkte und Discounter dieser Welt geben Olivenölproduzenten, -kooperativen und -abfüller minderwertige Olivenöle als sogenannt erste Güteklasse - extra vergine - aus. In einigen Fällen dürfte man die falsch deklarierten Olivenöle aber nicht mal zu Ernährungszwecken verwenden. Dass der Betrug mit Olivenöl allgegenwärtig ist, zeigen die Medienberichte vergangener Tage und Monate:

In der Schweiz wurde zuletzt im Mai 2016 durch das TV-Format Kassensturz des Schweizer Fernsehens nachgewiesen, dass auch bei namhaften Verteilern minderwertige Olivenöle häufig als Extra Vergine angepriesen werden. 9 von 16 geprüften Produkten fielen damals im Test durch. Kassensturz titelte: Olivenöl im Test: Der grosse Schwindel mit «Extra Vergine».

Seither hat sich an der für die Konsumenten unbefriedigenden Situation nicht viel geändert. Die Behörden kontrollieren die in der Schweiz vertriebenen Olivenöle trotz begründeten Verdachtsmomenten und trotz den Bestrebungen unseres nördlichen Nachbarn Deutschland, den Olivenölmarkt besser zu überwachen, nur mit unzureichenden Methoden, mit ungenügender Motivation und in ungenügender Regelmässigkeit. Ein ungutes Gefühl!

Dagegen wollen wir als Stiftung IOF etwas unternehmen. Hilf uns dabei.

Wir danken dir herzlich für deine Unterstützung.

Herzliche Grüsse

Andrei, Manuel und Silvan